Dies ist die Nasenpolypengeschichte.

Ich schreibe sie auf, weil ich mich in diversen Foren zu diesem Thema geäußert habe und daraufhin immer wieder ermuntert wurde, meine Selbsterkenntnisse doch einmal komplex aufzuschreiben.

Ich weise hiermit mit Nachdruck darauf hin, dass dies keine Fachausführungen sind und ich für jegliche Schlussfolgerungen, die Leser für sich ziehen könnten, keine Verantwortung übernehmen kann und werde.

Ich habe in vielen Jahren gelernt, in mich hineinzuschauen und versucht, vieles so zu hinterfragen, dass ich dabei für mich möglichst plausible Antworten bekam. Dies gelang mal mehr, mal weniger. Insgesamt gab es aber meist einen Erkenntniszuwachs.

Die folgenden Texte sind noch nicht vollständig. Sollte sich ein HNO-Arzt finden, der bereit wäre, sich mit mir zusammenzutun und meine Ausführungen fachlich zu kommentieren, würde ich mich freuen. Auch an ein fachkommentiertes Buch auf der Grundlage dieser Texte denke ich.

Viel Spaß beim Lesen – so das Thema überhaupt zum Spaß geeignet ist.

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Oliver Tiberius

Hinweis: Dies ist eine rein private Site, ohne kommerziellen Hintergrund

Ein Leben mit Nasenpolypen. Erst mit 50 habe ich gelernt, einigermaßen richtig damit umzugehen. So war's:

Inhaltsverzeichnis:

Von Nasentropfen abhängig
Nasenscheidewand richten
Immer wieder Polypen
Kleine Episode
Löcher in die Schleimhaut brennen
Alkohol und andere Ursachen
Nasentropfen minimiert
... und schließlich vom Markt genommen
Etagenwechsel hin zur Lunge
Alte Ärzte, junge Ärzte
Erste OP in der Uniklinik
Was junge Ärzte erzählen
Der Entstehung von Nasenpolypen dicht auf der Spur
Ärztin verweigerte Medikament
Suche nach einem neuen HNO-Arzt
Weitere OP
Neuer Ansatz: ASS-Unverträglichkeit
Salicylsäure-Selbsttest – kleine Zwischenbilanz

Zu mir

Ich bin 56 Jahre alt (2011) und leide etwa seit meinem 18. Lebensjahr sehr intensiv an ständigen Erkrankungen meiner oberen Atemwege, immer verbunden mit stärkerer Polypenbildung bzw. stark ausgeprägtem polypösen Schleimhäuten im Nasenbereich.

Bereits als Kind hatte ich überdurchschnittlich oft Erkältungen, vornehmlich Schnupfen. Von Polypen sprachen bereits die Kinderärzte. Erstmals entfernt wurden sie aber viel später. Mit etwa 12 ist mir erzählt worden, dass meine Nasenscheidewand das Problem sein könnte, diese aber erst mit 16 oder 18 gerichtet werden kann.

Von Nasentropfen abhängig (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Mein Nasendauerproblem begann in einem Feldlager der NVA, das ich in einem Wald am Rande Berlins erlebte. Ich war 18, bekam wie so oft einen Schnupfen, der aber anders, hartnäckiger war und sich wenig nach Erkältung anfühlte.

Der NVA-Sani tippte damals auf Allergie und gab mir ein Fläschchen Diabenyl Rhinex, was sehr gut wirkte. Da ich diesen Schnupfen nicht los wurde, beschaffte ich mir in der Folgezeit, teils vom Arzt verschrieben, teils illegal, immer wieder neue Nasentropfen. Von dieser Zeit an war ich bis in ein Alter weit über 40 nasentropfenabhängig, so, wie man es sehr oft hört. Ich hatte ständig ein Fläschchen Diabenyl Rhinex oder Imidin bei mir. Wenn ich mir mal keines besorgen konnte (die Ärzte wussten schließlich von der Möglichkeit der Abhängigkeit), dann ging es mir ausgesprochen schlecht. Ich fühlte mich todkrank, im Kopfinnern völlig überfüllt (angeschwollen; ein Gefühl, als käme ich nicht richtig an meine Gedanken heran), bekam fast keine Luft, dafür aber oft Depressionen.

Nasenscheidewand richten (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Mit 25 ging ich dann zum Arzt und forderte die angekündigte Scheidewandkorrektur. Das war so ziemlich das Schlimmste, was ich am eigenen Körper je im Leben verspürt habe. Ich wurde auf einer Art Zahnarztstuhl festgeschnallt, örtlich betäubt und dann bei vollem Bewusstsein operiert. Das dauerte 50 Minuten. Die Instrumente, die der Doktor benutzte, ähnelten sehr Geflügelscheren, wenn Ihr wisst, was ich damit meine. Wie das Sezieren eines Brathühnchens verlief auch die OP. Ich hörte die Knochen laut knacken, als sie gebrochen wurden; unmittelbar neben meinem Schädel. Und es tat auch alles höllisch weh.

Heute wird so etwas bei Vollnarkose gemacht. Unter Narkose habe ich es noch zweimal erlebt, aber dazu später.

Immer wieder Nasenpolypen (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

In diesem Alter etwa habe ich mir auch das erste Mal Nasenpolypen entfernen gelassen. Dies geschah bei mir inzwischen um die 20 Mal. Die ersten Male ausschließlich mit einer Drahtschlinge. Die HNO-Ärzte hatten ein Instrument, eine Röhre, aus der eine Drahtschlinge lugte. Die konnten sie um den Polypen legen und durch die Röhre hindurch zuziehen. Damit schnappten sie sich sozusagen den Polypen, hielten ihn fest und rissen ihn (zumindest damals) samt umliegendem „Wurzel“-Gewebe heraus. Eine äußerst blutige Angelegenheit, kann ich euch sagen.

Heute tun sie das meines Wissens nicht mehr so. Sie haben Endoskope, mit denen sie die Wucherungen abkneifen, -schneiden, -lasern können. Es ist weit weniger schmerzhaft und weniger blutend. Auch werden die Tamponagen (Ausfüllen des Nasenraumes mit Binden etc.) meines wissen heute nur noch bei Extremeingriffen eingebracht. Auch dies war immer sehr unangenehm, besonders das Wiederentfernen dieser Binden aus der Nase.

Kleine Episode (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Beim Polypenentfernen sitzt du dem Arzt in der Regel gegenüber. Du darfst sogar das Schälchen halten, in dem die ganze Schnodder und das Blut aufgefangen werden, die beim Polypenentfernen anfallen. Wieder einmal sollte dies geschehen. Der Doktor wurde von einer Schwester assistiert, und ebenfalls dabei war eine angehende Zahnarztschwester, für die die Teilnahme an so einem Eingriff wohl auf dem Ausbildungsplan stand. Die richtige Schwester war in einen Nebenraum geschickt worden, weil irgendwas nicht am OP-Platz war, als der Doktor schon den ersten recht blutenden Polypen mit der Schlinge aus meiner Nase zog.

Ich fühlte mich cool angesichts der Schwesternschülerin, die der ganzen Prozedur mit verzogener Miene (und ihr war offensichtlich nicht gut) zuschaute. Für mich war es ja schon fast Routine. Ich entschloss mich, ihr zuzuzwinkern, was ihr wohl den Rest gab. Sie klappte ab. Und der Doktor geriet ein wenig in Panik; lief auf den Flur, rief nach der echten Schwester, die zunächst nicht antwortete. Und kümmerte sich um die Ohnmächtige. Ich hing im wahrsten Sinne des Wortes da. Na ja. Am Ende ging alles gut aus.

Löcher in die Nasenschleimhaut brennen (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Einmal geriet ich an einen Arzt, der meinte, viele Löcher in die Schleimhaut gebrannt, sorgen für Narben. Die Narben ziehen die Haut zusammen und öffnen somit die Atemwege. Ich ließ es machen, doch das war, glaube ich, der allergrößte Blödsinn. Ich habe nie wieder von so einer Sache gehört. Es war unangenehm, und wie dieses Brennen vonstatten ging, habe ich nie richtig begriffen. Ich erinnere mich aber daran, dass es fürchterlich nach verbranntem Fleisch stank.

Alkohol und andere Ursachen (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Der Effekt, den Nasenpolypen-Betroffene verspüren, ist ja ähnlich dem, den Allergiker verspüren. Nur die Ursache ist meist nicht herausfindbar. Mit mir sind im Laufe der Jahre diverse Allergie-Tests gemacht worden. Ich selbst habe ein halbes Leben lang auch allein versucht, Auslösern in der Nahrung oder aus der täglichen Umgebung auf die Spur zu kommen.

Einmal, es war Anfang der 90er-Jahre, machte ein Hautarzt mit mir einen Allergietest, weil ich nach einer Wunde an der Hand eine Riesenanschwellung hatte und von der Wunde ausgehend über den ganzen Körper mit Nesselausschlag überzogen wurde. Ergebnis des Tests: Überempfindlichkeit gegenüber einem Duftstoffmix (was nach heutigen Erkenntnissen wohl zu allererst die Lösungsmittel waren) und gegenüber Kolophonium.

Nun erzählen die Ärzte zwar, dass die Allergien, die die Atemwege zum Anschwellen bringen, in der Regel nichts oder wenig mit Hautallergien zu tun haben. Aber ich wollte das nicht so unbesehen glauben und begann Zusammenhänge zu suchen. Und zu finden.

Das mit dem Duftstoffmix hatte ich schon oft bemerkt, zum Beispiel, wenn ich einen Friseurladen betrat, der nach diesem ganzen Zeug stank. Dann verschlug es mir immer im wahrsten Sinne des Wortes den Atem. Mein Nasen-Innern schwoll oft schnell an, und ich bekam keine Luft mehr.

Was die Kolophonium-Überempfindlichkeit betrifft, so fragte ich mich, wann ich mit Kolophonium in Verbindung komme. Und das ist tatsächlich nicht selten. Kolophonium wurde beispielsweise viel in den Klebstoffen von Pflastern verwendet. Im Nachhinein war ich mir sicher, dass die Entzündung an der Hand eine Kolophonium-Reaktion war. Eine Pflasterallergie sozusagen.

Kolophonium wird auch in Hilfsstoffen eingesetzt, die in der Zahnmedizin Anwendung finden. Mir wurde plötzlich wieder bewusst, dass einige Gesichtsanschwellungen, die ich an mir beobachtet hatte, immer unmittelbar nach Zahnarztbesuchen auftraten.

Kolophonium ist aber auch in Brauerei-Pech enthalten, wie ich dem kleinen Aufklärungspapier entnehmen konnte, das ich nach dem Allergietest in die Hand gedrückt bekam (Allergie-Pass). Auch das hatte ich beobachtet: Als ein leidenschaftlicher Biertrinker, testete ich in den 90ern, nach der Grenzöffnung, die ganze auf uns hereingebrochene Bierwelt. Einige Biersorten lösten bei mir extreme Gesichtsschwellungen aus, und ich schnell hatte diese Sorten für mich auch identifiziert. Konnte da dieses kolophoniumbelastete Bierpech drin sein?

Ich beschloss auf der Stelle (nachdem ich dieses Testergebnis genannt bekam, bzw. diese Frage verinnerlicht hatte), so lange kein Bier mehr zu trinken, bis ich dieses Problem/Phänomen für mich geklärt habe. Denn ich wusste nicht, was es überhaupt mit diesem Brauerei-Pech auf sich hatte. Aber ich kannte den Braumeister einer namhaften Brauerei persönlich. Und der sollte mich bei der nächsten Gelegenheit aufklären, so mein Plan. Als ich ihn nach einem halben Jahr noch immer nicht getroffen hatte, fragte ich in der Brauerei nach ihm. Er war dummerweise nach Indien geschickt worden, erfuhr ich, dort eine Brauerei aufbauen zu helfen. Und so beschloss ich, dass es das für mich war mit dem Bier. Ich habe seit dem kein Glas mehr angerührt. Großes Ehrenwort.

Wohl aber Wein und Schnaps. Heute viel weniger als noch vor Jahren. Den Gedanken, dass Alkohol mit meinen Nasenproblemen etwas zu tun haben könnte, habe ich früher immer verdrängt. Heute bin ich davon überzeugt, dass ich so manches Mal keine Probleme gehabt hätte, hätte ich auf Alkohol verzichtet. Der alleinige Auslöser ist Alkohol aber ganz bestimmt nicht.

Nasentropfen minimiert (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Ende der 80er-Jahre stellte ich fest, dass ich recht gut zurecht komme, wenn ich gelegentlich etwas Rhinex-S (Säuglingsnasentropfen in der DDR) in die Nase träufele. Ich brauchte wirklich nur eine winzige Menge (statt der größeren Menge Diabenyl Rhinex), kam mit einem Fläschchen ein, zwei Wochen aus. Vorher verbrauchte ich nicht selten eine Flasche an einem Tag. Ich empfand es als Glück, dass es das Zeug nach der Wende plötzlich frei zu kaufen gab. Rhinex-S nahm ich die ganzen 90er-Jahre über. Dann wurde irgendwann ein Bestandteil in diesem Medikament ausgetauscht (die Wirkung ließ nach), und schon bald wurde das Medikament ganz und gar vom Markt genommen, weil die Zulassung ausgelaufen war und keine weitere beantragt wurde (so ich richtig informiert bin).

… und schließlich vom Markt genommen (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Dies war für mich zugleich Fluch und Segen. Fluch, weil innerhalb eines Vierteljahres bei mir alles kollabierte. Segen, weil ich zusehen musste, dass es irgendwie weiterging. Ich muss dazu sagen, dass ich die ganzen 90er-Jahre über mit den HNO-Ärzten gebrochen hatte, weil ich das Gefühl hatte, nur ein Versuchskaninchen zu sein, an dem sie die vielen neuen Medikamente testeten, die ihnen der Westen in die Hand gegeben hatte.

Etagenwechsel hin zur Lunge (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Das Allerschlimmste für mich war in dieser Zeit die Behandlung durch einen Lungenarzt, der in der Stadt, in der ich wohne, Rang und Namen hat; wie ich aber für mich persönlich feststellte, das Papier, mit dem ihm seine Zulassung als Arzt bescheinigt worden war, nicht wert war.

Nach der Rhinex-S-Zeit verlagerte sich mein Nasenproblem – ich konnte regelrecht zusehen, so schnell ging das – auf die Lunge. Die Ärzte nennen das auch Etagenwechsel. Kein Wunder; nachts läuft ständig das Sekret, das in den Nasenräumen gebildet wird, den Rachen herunter in die Bronchien. Und da es sich bei Polypen ja um eine Art Entzündung handelt, stecken die Bronchien sich an.

Dieser Arzt ließ von seinen Schwestern vierteljährlich immer Lungentests machen. Ihn sah ich immer nur am Schreibtisch sitzen, in seinen Computer gucken und mir ein neues Spray aufschreiben. Diese Sprays aber halfen alle nicht oder nur in völlig unbefriedigendem Maße. Das Asthma, das der Doktor diagnostiziert hatte, wurde schlimmer und schlimmer. Ich versuchte mehrfach, ihn nach einem Zusammenhang zwischen meinen Nasen- und den Lungenproblemen zu fragen, ohne dass er bereit war, mit mir darüber zu reden.

Als ich ihn immer direkter und beharrlicher fragte, riss ihm wohl mal der Kragen. Er stand aus seinem bequemen Bürosessel tatsächlich einmal auf, schaute mir ernst in die Augen, nahm einen seiner Handrücken und legte mir den an meinen Hals, den Rücken der anderen Hand an meinen Brustkorb und sagte: „Mich interessiert nur, was von hier bis hier ist. Wenn Sie darüber oder darunter Probleme haben, müssen Sie zu einem anderen Arzt gehen.“ Ich denke, Sie geben mir in meiner Einschätzung dieses „Arztes“ Recht.

Alte Ärzte, junge Ärzte (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

In dieser Zeit wurden mein Problem und damit meine Verzweiflung so groß, dass ich kaum noch einen Ausweg wusste. Ich entschloss mich, einen neuen HNO-Arzt zu suchen und vertraute mich einer Ärztin an, die etwa in meinem Alter ist. Sie schickte mich gleich zur Computertomographie – und in deren Ergebnis in eine Klinik, die meine Nasennebenhöhlen ausräumen sollte. Die CT ergab nämlich: alles zugewuchert. Schlimmer geht es nicht.

Nun hatte ich bis in diese Zeit hinein gedacht, allen, denen es so geht, wird die Stirn aufgemeißelt, wenn die Nebenhöhlen ausgeräumt werden sollen. Ein Onkel von mir wurde in den 1960ern mal so operiert. Er klagte Jahrzehnte noch über die OP und sah danach völlig entstellt aus. Eine Alternative, so wusste ich, war die Operation durch den aufgeschnittenen Gaumen. Vor beidem hatte ich grenzenlos Respekt und Angst. Jetzt aber war mir alles egal, so schlecht ging es mir.

Ich war dieser Ärztin (in meinem Alter) dankbar, dass sie mir gleich eine OP-Zusage besorgte. Dies allerdings in einer anderen Stadt, obwohl es in meiner Stadt eine HNO-Universitätsklinik gibt. Darüber wunderte ich mich etwas, und sie erklärte: „Die (die von der Uni) haben ihre guten Kräfte nach der Wende alle verjagt. Wir aus X (unserer Stadt) haben uns alle zusammengeschlossen und unterstützen die Klinik in Y.“

Das hörte sich für mich zwar gleich sehr nach Verschwörung an, aber ich fuhr nach Y. Dort wurde ich zufälligerweise ungewollt Zeuge eines Gespräches zwischen einer Schwester und einem Arzt, und ich erfuhr dabei, dass ich als Kassenpatient wirklich deutlich schlechtere Karten hatte (aber das wäre eine andere Geschichte). Ich forderte eine neue Überweisung und ging zur Uniklinik. Das war gut und auch wieder nicht gut. Es war vor acht Jahren.

Von dieser Ärztin habe ich mich nach einem Jahr getrennt, weil ich zum einen den Eindruck hatte, dass sie absolut nicht auf der Höhe der Zeit war. Sie fuchtelte noch immer mit ihrem Lochspiegel und einer recht klobigen Nasenzange vor und an mir herum; weiter unten schildere ich, wie sich die Gerätetechnik für HNO-Ärzte insbesondere in den 80er-Jahren rasant entwickelte. Spiegel und Zange mögen zu ihrer Zeit wichtige Dienste getan haben. Sie sind heute aber weitestgehend durch Endoskop-Technik ersetzt. Ich denke, neue oder alte Technik hat mit der Generation zu tun und der (fehlenden) Bereitschaft, Neues anzunehmen. In Gesprächen mit ihr bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass sie sich dem Neuen völlig verschließt.

Das war die Zeit, in der ich für mich hinterfragte, wie es denn so mit anderen Arzt-Erfahrungen bestellt ist. Und ich kam zu dem Schluss, dass es durchaus Unterschiede zwischen Ärzten gibt, die auf die Rente zu gehen, und jenen, die ein, zwei Generationen nach ihnen in den Beruf einstiegen.

Ich bin der Letzte, der meint, Ältere gehören prinzipiell aufs Abstellgleis oder in die Rente (Ich gehe ja selbst mit Riesenschritten auf die Rente zu). Und ich bin auch davon überzeugt, dass sich viele Ältere, auch ihr Berufswissen betreffend, fit halten. Aber was meine tatsächliche Erfahrungen mit Ärzten betrifft, ist dies leider völlig anders. Es ist nicht das Thema hier, aber ich könnte es mit Beispielen aus anderen medizinischen Bereichen belegen. Und an einigen Stellen werde ich hier auch nochmal auf diesen Aspekt zu sprechen kommen.

Erste OP in der Uniklinik (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Es war 2003. In der Uniklinik hatte ich von Anfang an ein eher gutes Gefühl. Obwohl mir klar war, dass eine Universitätsklinik immer (und besonders) auch eine Lehrwerkstatt ist, konnte ich mir nicht vorstellen, dass dort in irgend einer Weise schlecht oder verantwortungslos gearbeitet wird. In den Jahren unmittelbar darauf habe ich allerdings von sehr schlimmen Fällen gehört. In einem Fall wurde an der selben Universität einem „falschen“ Patienten das Herz geöffnet. Ein zweiter Fall für mich viel bedeutsamer: Meine Schwiegermutter starb an den Folgen unverantwortlicher Arbeit in einer Klinik der selben Uni.

Ich war zunächst aber zufrieden, mich für eine OP entschieden zu haben, bei der meine Nasenhöhle und die Nasennebenhöhlen vom polypösen Gewebe befreit werden sollten. Da mir bis kurz vor der OP nicht gesagt werden konnte, welcher der Ärzte mich operieren werde, forderte ich die Entscheidung darüber und verlangte, den Arzt vorher kennenzulernen. Es war ein Bundeswehrarzt, der hier eine Fach- oder Zusatzausbildung absolvierte. Er stellte sich vor und erklärte mir kleinteilig meine Situation und das, was er vorhatte.

Nach der OP, nachdem auch die Tamponagen entfernt worden waren, hatte ich in der Nasenhöhle ein Gefühl, das ich mit einem Riesenbahnhof verglich, auf dem totaler Durchzug herrscht. So frei hatte ich mich im Nasenbereich in meinem ganzen Leben noch nie gefühlt.

Was junge Ärzte mir erzählten (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Während dieses, ich glaube fünftägigen, Krankenhausaufenthaltes habe ich jede Möglichkeit genutzt, mit angehenden und bereits ausgebildeten HNO-Ärzten zu sprechen. Ich habe sehr viel über die Entwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnis um Krankheiten der oberen (und auch unteren) Atemwege erfahren. Beispielsweise, dass es seit Anfang der 90er-Jahre (los ging's schon in den 80ern) einen enormen Fortschritt bei der Medizintechnik gab. Insbesondere die Entwicklung und Verfeinerung der Endoskopie ermöglicht seit dieser Zeit wesentlich patientenfreundlichere Eingriffe. Für eine Nasennebenhöhlen-OP werden Gaumen oder Schädel nur noch in Extremfällen aufgeschnitten/aufgemeißelt.

Ich erfuhr allerdings auch, dass das Entstehen von Polypen noch immer nicht richtig erforscht ist und dass deren Behandlung mehr ein Würfelspiel als ein sicheres Vorgehen ist. Polypen kommen und gehen, und kaum jemand kann wirklich etwas über die Hintergründe sagen. Entfernt man sie per Skalpell, Schlinge, Laser oder sonst wie, ist es nie eine Garantie, dass sie nicht wiederkommen.

Der Entstehung von Nasenpolypen dicht auf der Spur (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Ich erfuhr auch, dass die Forschung an diesem Thema äußerst dürftig ist. 2010 gab es allerdings eine sensationelle Nachricht zu diesem Thema: Auf einem internationalen Immunologenkongress erklärte ein Wissenschaftler: „Wir kennen den Auslöser von Nasenpolypen. Und wir haben auch das Mittel dafür bzw. dagegen.”

Eine Nachricht, die möglicherweise, so sie zu Kenntnis genommen wurde, Hoffnung bei Tausenden Betroffenen ausgelöst haben könnte. Ich habe mich an diesen Professor gewandt und wurde zunächst ernüchtert. Seine These sei noch nicht in ausreichendem Maße bewiesen. Jenes Mittel könne man sich spritzen lassen. Wie lange eine Therapie dauert, könne vorher nicht gesagt werden, auch nicht, ob sie wirklich zum Erfolg führt. 14-täglich bis vierwöchentlich müsste eine Injektion verabreicht werden. Eine Dosis koste 500 Euro. Die Kassen übernehmen diese Kosten nicht. Dazu weiter unten noch einmal mehr.

Ärztin verweigert Medikament (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Ich fühlte mich nach dieser ersten Uni-Klinik-OP zunächst geheilt, denn ich konnte wunderbar atmen, obwohl ich die frische OP noch spürte. Die Uni-Ärzte empfahlen meiner HNO-Ärztin (die, die Probleme mit der Uni-Klinik hat) eine mindest einjährige Nachbehandlung mit einem Kortison-Spray. Über diese Empfehlung lachte diese Ärztin nur, sie verschrieb es mir einmal und nach reichlichem Betteln auch ein zweites Mal. Danach verweigerte sie mir dieses Medikament rigoros. Heute bin ich der Überzeugung, dass hierfür allein die Angst, ihr Budget zu überziehen, der Grund war. Ich war es quasi nicht wert für sie.

Die Folge: Meine Nasenpolypen begannen wieder zu wachsen, und nach einem Jahr war wieder alles beim Alten – alles völlig zugewuchert. Ich entschloss mich, eine weitere Überweisung zur OP zu fordern und hatte schon vor dieser zweiten OP für mich entschieden, mich von dieser Ärztin im Anschluss zu trennen.

Suche nach einem neuen HNO-Arzt (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Die zweite OP hatte das gleiche Ergebnis, wie zunächst die erste. Allerdings habe ich den Fehler gemacht und mir den Namen des Arztes nicht sagen lassen, der mich operierte. Vor der Operation hatte ich jedoch die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Klinik-Chef. Der Professor machte mir klar, dass er Kenntnis habe von der Haltung eines Großteils der niedergelassenen HNO-Ärzte und deren Vorurteilen gegenüber der Uni-Klinik. Er hatte mir mehrere Namen von jungen frei niedergelassenen Ärzten gegeben, die der Uni-Klinik wohlgesonnen waren, die dort studiert hatten und somit auf der Höhe der Zeit seien.

Bei einem dieser Ärzte fühlte ich mich schnell gut aufgehoben. Er arbeitete in seiner Praxis mit modernen Geräten; Endoskop und Monitor etc. Er ist wirklich gut.

Gut war jedoch auch die junge Ärztin in der Uni-Klinik, die mich nach der OP nachversorgte. Von ihr und ihrer Arbeit war ich so angetan, dass ich heute, da sie sich inzwischen mit der eigenen Praxis niedergelassen hat, ihr Patient bin; obwohl sie hundert Kilometer entfernt praktiziert. Eben eine von der neuen Generation.

Weitere OP (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Es sind wieder einige Jahre ins Land gezogen. Ich habe mich am 5. März 2013 ein drittes Mal operieren lassen. Diesmal in einer anderen Klinik. Die Ärztin, die ich im Absatz zuvor erwähne und die noch immer meine Favoritin unter allen HNO-Ärzten dieser Welt ist, hat mir diese OP angeraten, weil sich bei mir im Laufe der Zeit doch wieder einiges zum Negativen entwickelt hatte.

Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Diese meine Ärztin hat mir in den letzten zwei Jahren zweimal Polypen entfernt. Für mich erstaunlich: Einmal geschah dies mit einer oben schon beschriebenen Drahtschlinge. Dieses Instrument scheint also doch noch salontauglich zu sein – und nicht, wie ich es oben vermutete, ein Teil aus der Mottenkiste. Allerdings war dieser Eingriff eher angenehm als unangenehm. Sie hat einen murmelgroßen Polypen abgeschnürt und abgekniffen; nicht wie es früher oft geschah, mit „Wurzel”-Gewebe herausgerissen.

Selbst habe ich in den zurückliegenden Monaten einiges ernährungstechnisch unternommen. Vom Alkohol habe ich mich gänzlich getrennt. Und auch hystaminhaltige Kost (überreifes Obst, "alter" Käse u.a.) steht für mich kaum noch auf dem Speisenplan. Ich habe den Eindruck, dass dies meine Situation spürbar verbessert hat.

Ob die OP jetzt wirklich was gebracht hat, kann ich noch nicht sagen. Zurzeit geht es mir im Nasenbereich wieder einmal (wie auch unmittelbar nach den beiden OPs zuvor) ausgesprochen gut. Ich hatte diesmal im Zusammenhang mit der OP mit zwei Ärzten zu tun, die zu Detailfragen des Problems kurioserweise völlig unterschiedliche bis entgegengesetzte Meinungen haben. Auch mit Ihnen konnte ich mich ausführlich unterhalten.

Fürs Folgende habe ich entschieden, dass ich jetzt erst einmal alles nur Erdenkliche tun werde, um eine maximal wirksame Nachbehandlung dieser OP zu unterstützten. Das ist leichter gesagt als getan. Doch mit meinen Erfahrungen und der (vielleicht nur eingebildeten) Gabe/Möglichkeit, immer mehr in mich hineinschauen/hineindenken zu können, ist natürlich auch die Motivation dazu gewachsen. Und: Meine Ärztin ist wirklich spitze; bei der Nachbehandlung ein nicht zu unterschätzendes Pfund. Ich habe den Eindruck, dass sie extrem gründlich ist, dass sie wirklich auf der Höhe der Erkenntnisse zu diesem Thema ist, und vor allem, dass sie bereit ist, mich mit meinen laienhaften Erkenntnissen ernst zu nehmen und mit mir darüber zu reden. Die Wahl des richtigen Arztes ist also schon ein ganz wichtiger Baustein.

Bis die Wundheilung abgeschlossen ist, werde ich u.a. täglich zwei- bis dreimal selbst eine Spülung mit einer Nasendusche und mit Salzwasser (0,9% Kochsalzlösung -> auf einen halben Liter einen Teelöffel Kochsalz) durchführen. Das ist nur bei den ersten Malen eklig; wird schnell zur Routine. (Von einer Spülung mit Chlor, wovon mir eine Leserin dieser Seite aus der Schweiz berichtet, habe ich noch nichts gehört.) Dann salbe ich mir die Wunden selbst 2x tgl. mit einer Olivenöl-Bepanthen-Salbe (auf Rezept in der Apotheke angefertigt; soll besser sein als industriell gefertigte). Mit Spülen und salben ist erst einmal gesichert, dass sich keine Keimnester bilden und festsetzen.

Und dann: Schau'n wir mal!

Mein neuer Ansatz: ASS-Unverträglichkeit (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Übrigens werde ich jetzt noch einen anderen Ansatz verfolgen. Ich weiß nicht wie oft, aber in der Klinik bin ich zum x-ten Male gefragt worden, ob ich eine ASS-Unverträglichkeit (Aspirin-Unverträglichkeit) habe. Ich habe diese Frage zuvor immer nicht sonderlich ernst genommen; möglicherweise, weil ich so gut wie nie Schmerztabletten nehme. Ich hatte schlicht und ergreifend keine Unverträglichkeitsreaktion in Erinnerung. Diese Unverträglichkeit, so dachte ich, spielt für mich in der Praxis einfach keine Rolle. Beim Genauerhinsehen, so stellte ich nun fest, war diese Haltung nicht richtig.

Ich werde meine Gedanken zu diesem Thema hier noch ausführlich niederschreiben. Wer dieser Sache einmal nachgehen möchte, googelt einfach mal nach "Nasenpolypen" und "Aspirin" oder "Nasenpolypen" und "Salicylsäure". Auch ein Blick auf die Seite http://samter-trias.de/ ist hierfür ein guter Einstieg; wenngleich erwähnt werden muss, dass die Seite nicht von einem Wissenschaftler, sondern offenbar von einem/r Betroffenen stammt. Ich halte sie aber für recht qualifiziert und ausgewogen.

Salicylsäure-Selbsttest – kleine Zwischenbilanz (zurück zum Inhaltsverzeichnis)

Wir haben Ende Juli 2013, und ich möchte euch mal kurz etwas zu meinen Erfahrungen zum Thema „ASS-Unverträglichkeit” mitteilen. Ich habe in den letzten Wochen wirklich viele, viele Stunden, wenn nicht gar Tage, darüber gelesen und gegrübelt.

Die Ausgangsüberlegung ist Folgende (sicherlich nicht wissenschaftlich korrekt, aber hoffentlich verständlich wiedergegeben): Eine nachgewiesene ASS-Unverträglichkeit ist wohl eine der wenigen wissenschaftlich erkannten und erforschten Ursachen, die zu Nasenpolypen und auch zu Asthma führen bzw. gemeinsam mit diesen beiden Krankheitsbildern auftreten kann. Das Ganze (in der Summe der drei Erscheinungen) nennen Fachleute dann „Samter Trias”. Ich verlinke hier mal zu Wikipedia.

Bei einer ASS-Unverträglichkeit verträgt sich unser Körper nicht mit Salicylsäure (bzw. nicht mit zu hohen Mengen), einem Basisstoff für ASS (Acetylsalicylsäure), bekannt als Aspirin. Dieses weltweit als Allheilmittel anerkannte Medikament ASS (Aspirin) führt bei einem bestimmten Patientenkreis zu Nebenwirkungen, die kurioserweise genau mit diesem Medikament (das diese Nebenwirkungen verursacht) auch ausgeblendet werden können. In einem konkreten Zeitfenster nach der ASS-Einnahme nämlich kommen diese Nebenwirkungen sozusagen nicht vor. Und dieses Zeitfenster lässt sich tatsächlich durch ständige Neueinnahme des Medikamentes „stetig vor sich herschieben”.

Anders gesagt: Patienten, bei denen eine ASS-Unverträglichkeit festgestellt wird, werden in der Regel für eine Dauereinnahme von Aspirin „eingestellt”. Das ist nicht ganz risikolos und im Standardprozedere mit einem mehrtägigen Klinikaufenthalt verbunden. Wird die Einnahme nach der Einstellung dann allerdings irgendwann einmal vergessen, muss alles von vorn beginnen.

Diese ASS-Einstellung ist für mich zurzeit keine Option, weil die Dauereinnahme von Aspirin auch mit weiteren unschönen Nebenwirkungen verbunden sein kann (Magenbluten etc.). Unterschiedliche Expertenlager sind sich zudem auch noch nicht ganz eiging darüber, wie die Erhaltungsdosis bemessen werden soll (wieviel Aspirin also täglich eingenommen werden soll) und geben demzufolge sehr unterschgiedliche Empfehlungen. Leider zahlen, wenn ich richtig informiert bin, die Krankenkassen nur das Gesamtpaket. Nur allein testen lassen (Diagnose ohne Therapie), das geht angeblich nicht.

Eine Alternative, die von der Forschung in Deutschland und der deutschen Schulmedizin leider noch sehr unterbelichtet verfolgt wird (anders als beispielsweise in Australien oder in den USA), ist der weitgehende Verzicht auf salicylsäurehaltige Nahrungsmittel. Salicylsäure kommt vor allem (aber nicht nur) in einer ganzen Reihe pflanzlicher Nahrungsmittel vor. Besonders konzentriert in Beerenobst; in Kernobst besonders konzentriert im Bereich der Schale. Und skurrilerweise höher konzentriert in Pflanzen aus dem Ökoanbau als aus der Landwirtschaft, die chemische Pflanzenschutzmittel einsetzt. Salycylsäure schützt die Pflanzen nämlich vor Krankheiten. Ich habe mir also entsprechende Tabellen (u.a. aus verschiedenen Doktorarbeiten) besorgt und lebe seit März 2013 mehr oder weniger konsequent damit/danach. Ein Leben lang, das wird sicher schwierig und wenig vergnüglich. Aber zunächst geht es.

Was ich auf jeden Fall schon einmal feststellen kann, ist, dass ich eine positive Wirkung verspüre, die ich auch sehr kleinteilig beschreiben könnte. Grob gesagt: Der Zustand meiner oberen Atemwege scheint sich zu stabilisieren. Mein Geruchssinn wird ebenfalls stabiler, wenngleich die Wahrnehmungen vieler Gerüche noch sehr schwach sind. Und immer, wenn ich zum Beispiel doch mal eine Handvoll Himbeeren esse (oder andere Salicylsäure-Bomben), weiß ich das Jucken im Ohrläppchen oder zwischen den Fingern oder das Anschwellen meines Gesichts sowie die zeitlich begrenzte Bildung von so genannten Tränen-/Augensäcken am Tag danach ein- bzw. zuzuordnen. Sehr synchron dazu melden sich auch meine Bronchien. Mal mehr oder weniger. Dieser Zusammenhang scheint mir schon einmal gesichert.

Verschiedene Empfehlungen, die ich im Internet zum Salicylsäure-Selbsttest (so nenne ich das einfach mal) gefunden habe, nennen eine Diät-Zeit von vier bis sechs Wochen, nach denen geschlussfolgert werden kann, ob der Körper entsprechend reagiert oder nicht. Inzwischen habe ich aber wissenschaftlich beleuchtete (und meiner Einschätzung nach qualifizierte) Fallbeispiele gelesen, die weit mehr Geduld anraten. Dazu demnächst mehr.

Ich halt euch weiter auf dem Laufenden. Bis dann.